PayPal, Anonymous und der Guy-Fawkes-Day

paypal_anonymous

Veröffentlicht am 06. November 2012

Die Hacker-Gruppe Anonymous hat angeblich am gestrigen Tag ca. 28 000 Datensätze vom Bezahlunternehmen PayPal gestohlen. Ein Datensatz beinhaltet dabei Username, das verschlüsselte Passwort und die Telefonnummer des Nutzers. PayPal allerdings bestreitet weiterhin, dass ein Angriff auf sie angesetzt wurde.

Laut t3n.de haben dabei die Hacker die Datensätze aus der Datenbanktabelle “mc_customers” entwendet, mit denen man sich theoretisch als ein anderer User auf PayPal einloggen kann. Zwar sind die Passwörter verschlüsselt, dennoch meinen Experten, dass das kein großes Hindernis darstellen und in wenigen Minuten gelöst sein sollte. Die ganzen Datenbanksätze wurden auf einer Seite veröffentlicht, wo allerdings der Eintrag schon wieder gelöscht wurde. Dennoch werden die Logindaten bestimmt auf einen anderen Weg ins World Wide Web gelangt sein.

Dass der Angriff genau gestern – am 05. November – geschehen ist, ist kein Zufall. An diesem besagten Datum findet alljährlich der Guy-Fawkes-Day statt, bei dem an den Anschlag auf das britische Parlament im Jahr 1605 von Guy Fawkes gedacht wird. Seit der Neuinterpretation der Guy-Fawkes-Geschichte im Film “V wie Vendetta” sind die Anonymous-Mitglieder auch mit den berühmten Guy-Fawkes-Masken zu sehen. Aus diesem Grund wird der 05. November gerne von Anoymous als Tag zum Hacken und Starten von Cyber-Angriffen verwendet. Vor einem Jahr beispielsweise sollte Facebook attackiert werden, was sich schließlich als eine Falschmeldung herausstellte.

Nicht nur PayPal wurde gestern Opfer einer Attacke, auch andere Seiten wurden gestern angegriffen. Beispiele hierfür wären Imageshack, NBC oder Symantec. Jedoch war die Beute bei PayPal wohl am größten.

Zur Sicherheit sollten alle PayPal-User am besten sofort ihr Passwort ändern, das möglichst kompliziert und für Ausstehende nur sehr schwer lösbar ist. Eventuell sollte man sein ganzes Geld, was bei PayPal liegt wieder auf das Konto seiner Bank überweisen lassen. Ansonsten kann man nur abwarten und schauen, ob Bestätigungen seitens des Bezahlunternehmens kommen, dass wirklich so ein Angriff statt gefunden haben soll.

[Update:] Wie sich heraus gestellt hat, handelt es sich bei dem Angriff doch nicht um PayPal, sondern um den Webhoster ZPanel. Auch einige der anderen Attacken stellten sich schließlich als Falschmeldung heraus.

Quelle: t3n.de

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Dieser Artikel wurde am 06.November 2012 von Fabian geschrieben.

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Geschrieben von Fabian . Veröffentlicht in Allgemein, Web News

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